Schwalbenschwanz, Zapfen mit Keil, Blattstoß auf Druck – traditionelle Holzverbindungen funktionieren, weil Faserrichtung, Querschnitt und Feuchteschwankungen respektiert werden. Metall kann rosten und Spannungen bündeln, Holz dagegen federt und lässt sich austauschen. Beim Restaurieren prüfen wir Schnitte, setzen passgenaue Einzüge und fixieren mit Eichenholznägeln. So bleibt das Tragwerk belastbar und ehrlich. Interessiert dich eine bestimmte Verbindung? Beschreibe den Anwendungsfall, wir skizzieren Lösungswege.
Eine gute Trockenmauer beginnt im Fundament: größte Steine unten, leichte Neigung bergwärts, sorgfältige Verzahnung, keine starren Fugen. Drainierende Hohlräume lassen Wasser abfließen, verhindern Frostsprengung und schaffen Lebensräume für Alpenflora. Beim Wiederaufsetzen zählt Geduld, der Klang jedes Steins verrät seinen Platz. Dokumentiere vor dem Abtragen sorgfältig, baue anschließend Schicht für Schicht zurück. Teile Fotos deiner Mauerstellen, wir helfen beim Lesen der alten Ordnung.
Handgespaltene Lärchenschindeln folgen der Faser, nehmen Wasser kaum auf und verziehen sich weniger als gesägte. Beim Legen achten wir auf dreifache Überdeckung, Windrichtung, Traufenabschlüsse und Nagelabstände, damit das Dach atmet und nicht flattert. Regelmäßige Pflege mit Besen statt Hochdruck verlängert die Lebenszeit deutlich. Willst du wissen, wie viele Reihen dein Dach braucht? Sende Maße und Seehöhe, wir rechnen gemeinsam robust, aber sparsam.